Saison 23/24

10. Runde: Austria – BW Linz 4:0 (2:0), Saison 23/24

Austria – BW Linz 4:0 (2:0)
Wien, Generali Arena, 12.663 Zuschauer, SR Semler

Torfolge:
1:0 Gruber (38.)
2:0 Gruber (40.)
3:0 Asllani (55.)
4:0 Gruber (77.)

Austria: Früchtl – Handl, Martins, Galvao – Ranftl, Potzmann, Jukic, Polster (84. Guenouche) – Gruber (78. Huskovic), Asllani (70. Vucic), Fitz (84. Baltaxa)

Blau-Weiß: Schmid – Pasic (78. Haudum), Maranda, Mitrovic – Gölles, Krainz, Koch, Pirkl (57. Briedl) – Mensah, Ronivaldo (64. Feiertag), Noß (57. Dobras)

Gelbe Karten: Martins bzw. Krainz, Mitrovic, Koch

Stimmen zum Spiel:

Michael Wimmer (Austria-Trainer): „Für mich war es wichtig, dass wir die Energie aus dem Derby mitnehmen. Ich denke, die Mannschaft hat heute ein richtig gutes Spiel gemacht und auch verdient in der Höhe gewonnen. Das macht mich stolz und zeigt, dass die Mannschaft funktioniert. Andi (Gruber) hat die Chancen eiskalt verwertet, es ist wichtig für sein Selbstvertrauen, dass er einen Lauf hat. Aber es gehören auch die dazu, die ihn bedienen. Wenn wir die Räume bekommen, wo wir hinwollen, können wir Tore schießen. Hinten sind wir auch stabil gestanden. Es war ein rundum gelungener Tag.“

Andreas Gruber (Austria-Dreifachtorschütze): „Der Ball kommt in eine Vitrine mit dem Dress. Es ist in der Bundesliga nicht so oft der Fall, dass man drei Tore schießt. Ich bin überglücklich, dass mir das gelungen ist. Wir haben uns am Anfang schwer getan. Das 1:0 war aber ein Befreiungsschlag, dass wir weiter drücken. Nach dem 2:0 war es dann leichter. Wir haben hinten auch ganz wenig zugelassen.“

Gerald Scheiblehner (Blau-Weiß-Trainer): „Es ist ein eigenartiges Spiel in der Bewertung, eine klare Niederlage am Ende. Wir haben in unserer besten Phase zwei Gegentore erhalten. Wir haben viele Ballgewinne gehabt, aber zu wenig Durchschlagskraft im letzten Drittel gezeigt, auch zu wenig Qualität. Die Austria hat das besser gemacht, verdient gewonnen, auch wenn der Sieg zu hoch ist. Den unbedingten Willen, Tore zu schießen, habe ich heute nicht gespürt. Dann schaut es am Ende klar aus. Jetzt haben wir wieder einmal ein Spiel verloren, aber wir können damit umgehen, wissen schon, wo wir ansetzen müssen.“

Quelle: www.sport.orf.at